Audio & Stimme

Mikrofon testen

Mikro-Check: Pegel in dBFS, Übersteuerung, Spektrum und Testaufnahme.

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Ihr Browser fragt nach der Erlaubnis, das Mikrofon zu nutzen. Der Ton wird live auf diesem Gerät analysiert: Nichts wird hochgeladen oder gespeichert.

100 % lokal: Der Ton wird in Ihrem Browser analysiert, nichts wird hochgeladen oder gespeichert.

Mikrofon testen online: Ihr Mikro in Sekunden prüfen

Mit diesem Mikrofontest sehen Sie in wenigen Sekunden, ob Ihr Mikrofon funktioniert und wie es klingt. Klicken Sie auf Starten, erlauben Sie den Zugriff und sprechen Sie: Eine große Anzeige bestätigt „Ihr Mikrofon funktioniert“, sobald ein Signal in Sprachlautstärke ankommt, oder erklärt, was zu prüfen ist, wenn kein Ton erkannt wird. Gleichzeitig zeigen eine Pegelanzeige in dBFS, eine Live-Wellenform und ein Frequenzspektrum genau, was das Mikrofon aufnimmt.

Das Tool funktioniert mit jedem Eingang, den Ihr Browser sieht: eingebautes Laptop-Mikrofon, USB-Mikrofon, Headset, Webcam, Audio-Interface oder Bluetooth-Kopfhörer. Nutzen Sie es vor einem Call in Zoom, Teams, Google Meet oder Discord, vor einem Vorstellungsgespräch oder Online-Unterricht, um vor einem Stream oder Podcast den Gain einzustellen, oder um herauszufinden, warum man Sie nicht hört. Mit der Testaufnahme hören Sie sich ungefähr so, wie Ihre Gesprächspartner Sie hören.

  1. Test starten

    Klicken Sie auf „Mikrofontest starten“ und bestätigen Sie die Abfrage des Browsers. Vor diesem Klick passiert nichts, und nichts wird hochgeladen.

  2. Mikrofon wählen

    Haben Sie mehrere Eingänge, wählen Sie in der Liste „Mikrofon“ den richtigen: Headset, Webcam, USB-Mikro oder eingebautes Mikrofon. Ein Wechsel startet den Test sofort neu.

  3. Sprechen und Ergebnis ablesen

    Sprechen Sie normal oder zählen Sie bis fünf. Die Anzeige meldet „Ihr Mikrofon funktioniert“, „Sehr schwaches Signal“ oder „Kein Ton erkannt“ mit Lösungen, und bei Übersteuerung erscheint ein roter Hinweis.

  4. Testclip aufnehmen

    Wählen Sie 5, 10 oder 30 s unter „Cliplänge“, klicken Sie auf „Testclip aufnehmen“ und hören Sie die automatische Wiedergabe. Mit „Herunterladen“ behalten Sie die Datei.

  5. Vergleichen und beenden

    Schalten Sie Echounterdrückung, Rauschunterdrückung und automatische Verstärkungsregelung (standardmäßig alle aktiv) ein oder aus, um den Unterschied zu hören, und klicken Sie dann auf „Test beenden“, um das Mikrofon freizugeben.

So funktionieren Pegelanzeige und Ergebnis

Die Seite öffnet das Mikrofon mit getUserMedia und analysiert es mit der Web Audio API. Bei jeder Bildschirmaktualisierung (meist 60-mal pro Sekunde) liest sie die letzten 2.048 Samples (etwa 43 ms bei 48 kHz), berechnet ihren RMS-Wert (Effektivwert, die mittlere Energie) und ihre Spitze und rechnet beides mit 20 × log10(Wert) in dBFS um, wobei 1,0 der Vollaussteuerung (0 dBFS) entspricht.

  • Pegel (RMS): der geglättete Mittelwert, der beste Anhaltspunkt für die Lautstärke Ihrer Stimme; der Balken reicht von −60 bis 0 dBFS.
  • Spitze: das lauteste Sample, 1,5 s lang auf dem Balken gehalten (die dünne senkrechte Markierung) und danach mit 20 dB pro Sekunde fallend.
  • Ergebnis: „funktioniert“, sobald der RMS-Pegel insgesamt mindestens 0,3 s über −45 dBFS lag; „Kein Ton erkannt“, wenn 5 s lang nichts −60 dBFS übersteigt; unter −90 dBFS gilt das Signal als digitale Stille (stummgeschalteter Eingang).
  • Übersteuerung: Samples ab 98,9 % der Vollaussteuerung (etwa −0,1 dBFS); der Hinweis erscheint nach 3 Übersteuerungen innerhalb von 5 s oder nach 0,3 s Dauerübersteuerung.
  • Grundrauschen: das 10. Perzentil der jüngsten RMS-Werte, das vor allem die Pausen zwischen Ihren Wörtern erfasst.
  • Spektrum: eine FFT mit 4.096 Punkten auf logarithmischer Skala von 40 Hz bis 20 kHz; der Großteil der Sprachenergie liegt unter 4 kHz, weshalb Telefonton (300 Hz bis 3,4 kHz) verständlich bleibt.
  • Technische Details: Gerätename, Abtastrate (oft 48 kHz), Kanalzahl, Eingangslatenz, Status der Audioverarbeitung und Aufnahmeformat (in Chrome zum Beispiel WebM/Opus), soweit der Browser sie meldet.

Was der Pegel Ihres Mikrofons bedeutet

Pegel (RMS)Angezeigter BereichBedeutungWas tun?
unter −60 dBFSStilleNiemand spricht, oder das Mikro ist stumm, falsch gewählt oder blockiertFalls Sie sprechen: Stummschaltung, Eingang und Lautstärke prüfen
−60 bis −45 dBFSSehr leiseRaumgeräusch, Flüstern oder eine Stimme weit vom Mikro entferntNäher heran, Eingangslautstärke erhöhen, automatische Verstärkung eingeschaltet lassen
−45 bis −30 dBFSLeiseLeise Stimme: für Calls brauchbar, für Aufnahmen zu niedrigFür Podcast oder Video den Gain etwas anheben
−30 bis −15 dBFSNormale SpracheZielbereich für Calls, Streams und SprachaufnahmenNichts ändern
−15 bis −6 dBFSLautKräftige Stimme, Spitzen nahe 0 dBFSGain leicht senken oder etwas Abstand nehmen
über −6 dBFS oder Spitzen bei 0Zu lautÜbersteuerung: Die Welle wird abgeschnitten und verzerrtEingangslautstärke senken, Mikrofonverstärkung (Boost) ausschalten

Grenzen der vom Tool angezeigten Bereiche (geglätteter RMS-Pegel). Sie sind praktische Richtwerte für Sprache, keine Norm: Der richtige Pegel hängt auch von Mikrofon, Abstand und Audioverarbeitung des Browsers ab.

Wann lohnt sich ein Mikrofontest?

  • Vor einem Videocall: Prüfen Sie den Ton für Zoom, Microsoft Teams, Google Meet oder Discord in 10 Sekunden, statt zu Beginn des Meetings „Hört ihr mich?“ zu fragen.
  • Bewerbungsgespräche und Online-Prüfungen: Stellen Sie sicher, dass das richtige Mikrofon gewählt und laut genug ist, bevor ein Vorstellungsgespräch, eine Online-Prüfung oder eine Vorlesung beginnt.
  • Neue Hardware: Testen Sie ein USB-Mikrofon, Gaming-Headset, eine Webcam oder ein Audio-Interface direkt nach dem Anschließen und vergleichen Sie mehrere Eingänge über die Liste.
  • Streaming und Podcast: Schalten Sie die drei Audioverarbeitungen des Browsers aus, da sie den Pegel verändern, und stellen Sie den Gain so ein, dass die Stimme um −20 dBFS liegt und die Spitzen deutlich unter 0 dBFS bleiben, bevor Sie OBS starten oder aufnehmen.
  • Fehlersuche: Wenn man Sie nicht hört, zeigen Ergebnis, Erkennung digitaler Stille und Tipps schnell, ob es an Berechtigungen, Stummschaltung, Geräteauswahl oder Pegel liegt.

Häufige Mikrofonprobleme und ihre Lösung

  • Zugriff blockiert: Wer einmal auf Blockieren geklickt hat, wird nicht mehr gefragt. Erlauben Sie das Mikrofon über das Symbol in der Adressleiste und prüfen Sie die Datenschutzeinstellungen von Windows oder macOS, die alle Browser auf einmal sperren können.
  • Falscher Standardeingang: Das System wählt oft die Webcam oder das eingebaute Mikro statt des Headsets. Wählen Sie das richtige in der Liste und legen Sie es in den Toneinstellungen als Standardeingang fest.
  • Signal zu schwach: Erhöhen Sie die Eingangslautstärke (Windows: Einstellungen > System > Sound > Eingabe; macOS: Systemeinstellungen > Ton > Eingang), gehen Sie näher heran und prüfen Sie, ob die automatische Verstärkungsregelung aktiv ist (standardmäßig ist sie es).
  • Übersteuerung und Verzerrung: Senken Sie Gain oder Eingangslautstärke und schalten Sie die Mikrofonverstärkung (Boost) ab, falls Ihr Windows-Treiber sie anbietet (klassische Sound-Systemsteuerung, Registerkarte Aufnahme, Eigenschaften des Mikrofons, Registerkarte Pegel).
  • Mikrofon belegt: Manche Treiber überlassen das Mikro exklusiv einer einzigen App. Schließen Sie Zoom, Teams, Discord oder OBS oder deaktivieren Sie den exklusiven Modus in den Eigenschaften des Windows-Aufnahmegeräts (Registerkarte Erweitert).

Alles geschieht auf Ihrem Gerät: Der Ton wird in Echtzeit von Ihrem Browser analysiert, nie hochgeladen, und der Testclip bleibt im Arbeitsspeicher: Auf dem Datenträger landet er nur, wenn Sie ihn herunterladen, und beim Schließen der Seite wird er verworfen. „Test beenden“ stoppt alle Audiospuren und schließt die Audio-Engine, sodass die Aufnahmeanzeige verschwindet. Grenzen: Die Anzeige zeigt den digitalen Pegel (dBFS), nicht die Lautstärke im Raum (dB SPL); das Ergebnis ist auf Sprache ausgelegt; manche Browser melden weder Latenz noch Verarbeitungsstatus; die Gerätenamen hängen davon ab, was der Browser preisgibt.

Häufige Fragen

Wie erkenne ich, ob mein Mikrofon funktioniert?

Klicken Sie auf „Mikrofontest starten“, erlauben Sie den Zugriff und sprechen Sie normal oder klatschen Sie. Sobald ein Signal in Sprachlautstärke erkannt wird (insgesamt mindestens 0,3 s über −45 dBFS), zeigt die Anzeige „Ihr Mikrofon funktioniert“ und der Pegel folgt Ihrer Stimme. Um die Klangqualität zu beurteilen, nehmen Sie einen 5-Sekunden-Clip auf und hören ihn sich an.

Warum funktioniert mein Mikrofon nicht oder nimmt keinen Ton auf?

Die häufigsten Ursachen sind eine Hardware-Stummschaltung (Schalter am Headset, Mikrofontaste am Laptop), ein falsch gewählter Eingang, eine auf null gestellte Eingangslautstärke in Windows oder macOS oder eine andere App wie Zoom oder Teams, die das Gerät belegt. Zeigt das Tool „Kein Ton erkannt“, probieren Sie zuerst einen anderen Eintrag in der Liste Mikrofon. Ein völlig flaches Signal (digitale Stille, unter −90 dBFS) bedeutet fast immer, dass der Eingang irgendwo stummgeschaltet ist.

Wie erlaube ich das Mikrofon in Chrome, Edge, Firefox oder Safari?

In Chrome und Edge klicken Sie auf das Symbol links neben der Adressleiste, stellen Mikrofon auf Zulassen und laden die Seite neu. In Firefox klicken Sie auf das durchgestrichene Mikrofonsymbol in der Adressleiste, um die Blockierung aufzuheben. In Safari auf dem Mac gehen Sie zu Safari > Einstellungen > Websites > Mikrofon, auf iPhone oder iPad zu Einstellungen > Apps > Safari > Mikrofon (vor iOS 18: Einstellungen > Safari). Ist der Browser freigegeben und es klappt trotzdem nicht, prüfen Sie das System: Einstellungen > Datenschutz und Sicherheit > Mikrofon unter Windows oder Systemeinstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Mikrofon unter macOS.

Was bedeutet dBFS und welchen Pegel sollte mein Mikrofon zeigen?

dBFS steht für Dezibel bezogen auf Vollaussteuerung: 0 dBFS ist der höchste Wert, den das digitale Signal annehmen kann, daher sind alle Messwerte negativ. Für normale Sprache sollte der RMS-Pegel etwa zwischen −30 und −15 dBFS liegen, die Spitzen unter −6 dBFS. Unter −45 dBFS ist Ihre Stimme zu leise; Spitzen bei 0 dBFS bedeuten Übersteuerung, eine Verzerrung, die sich nachträglich nicht beheben lässt.

Warum klingt mein Bluetooth-Headset schlecht, wenn ich das Mikrofon benutze?

Klassisches Bluetooth überträgt hochwertigen Stereoklang (Profil A2DP) nur in eine Richtung. Für das Mikrofon wechselt das Headset ins Freisprechprofil (HFP), das meist Schmalband- (8 kHz Abtastrate) oder Breitbandaudio (16 kHz) überträgt: Ihre Stimme und das, was Sie hören, klingen dann wie ein Telefonat. Das ist normal; ein kabelgebundenes oder USB-Headset umgeht diesen Kompromiss, und Geräte, die auf beiden Seiten Bluetooth LE Audio unterstützen, mildern ihn deutlich.

Wird meine Stimme aufgezeichnet oder an einen Server gesendet?

Nein. Der Ton wird live in Ihrem Browser mit der Web Audio API analysiert und verlässt Ihr Gerät nie. Der optionale Testclip bleibt nur im Arbeitsspeicher und wird nur dann als Datei gespeichert, wenn Sie auf Herunterladen klicken. Mit „Test beenden“ oder durch Schließen der Seite wird das Mikrofon freigegeben, und die Aufnahmeanzeige des Browsers verschwindet.